Devisentrading als beliebte Spekulation

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Höchste Gewinne in kürzester Zeit sind möglich mit Devisentrading

Bis vor rund fünf Jahren diente der Devisenhandel nahezu ausschließlich dazu, dass Banken untereinander mit Währungen handeln konnten. Darüber hinaus haben auch institutionelle Anleger und größere Unternehmen den Handel mit Devisen genutzt, um beispielsweise verschiedene Positionen abzusichern. Seit einiger Zeit ist der Devisenmarkt auch für „normale“ Privatanleger geöffnet, was insbesondere den sogenannten Forex-Brokern zu verdanken ist. Es handelt sich dabei um spezielle Anbieter, die es nahezu jedem Kunden ermöglichen, am Devisenhandel teilzunehmen.

Auf Basis des gehandelten Volumens ist der Devisenmarkt heutzutage der größte Finanzmarkt der Welt, was unter anderem daran liegt, dass die Mindesthandelsvolumina relativ hoch sind. Die weitaus meisten Privatanleger nutzen den Devisenhandel, der in der Fachsprache übrigens auch als Forex-Trading bezeichnet wird, um kurzfristige Spekulationsgewinne zu erzielen. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass der Handel mit fremden Währungen mit einem erheblichen Risiko verbunden ist, welches das Totalverlustrisiko keinesfalls ausschließt. Anleger und Spekulanten sollten sich daher unbedingt intensiv mit dem Devisenmarkt und dem Devisenhandel beschäftigen, bevor der erste Handelsauftrag erteilt wird.

Entwicklung des Devisenmarktes und aktuelle Situation

Die langfristige Entwicklung des Devisenmarktes sieht so aus, dass der Handel mit Devisen in der Vergangenheit einer immer breiteren Kundengruppe zugänglich gemacht wurde. Seit einigen Jahren haben Privatanleger, unter anderem auch Kleinanleger, die Möglichkeit, vom heimischen PC oder von unterwegs aus (zum Beispiel per Smartphone) mit fremden Währungen zu handeln. Der immer größer werdende Kundenzuspruch zeigt sich auch in der Entwicklung des Devisenmarktes, denn die Handelsvolumina sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.

Die aktuelle Situation sieht beim Devisenhandel so aus, dass immer mehr Anleger mit relativ geringen Kapitaleinsätzen versuchen, auf diese Weise kurzfristige Gewinne zu erzielen. Teilweise liegen nicht einmal wenige Stunden zwischen dem Ankauf und dem Verkauf einer Währung. Auch die Forex-Broker haben auf diese Entwicklung und den immer größer werdenden Zuspruch der Privatkunden reagiert und bieten daher in regelmäßigen Abständen neue Funktionen auf der Handelsplattform oder Handelsarten an. Darüber hinaus wird das Angebot an handelbaren Währungspaaren ebenfalls immer größer, sodass manche Forex-Broker mittlerweile in der Lage sind, dem interessierten Kunden über 50 Währungspaare zur Verfügung zu stellen. Experten gehen davon aus, dass das Interesse am Devisenhandel weiter zunehmen wird, sodass es sich definitiv um einen Finanzmarkt mit Wachstumspotential handelt.

Die Renditeaussichten beim Handel mit Devisen

Viele Anleger sind es von verzinslichen Geldanlagen gewohnt, dass sie bei Abschluss des Investments genau wissen, welchen Ertrag sie beispielsweise nach einem Jahr erhalten. Beim Devisenhandel gibt es eine solche Ertragskalkulation allerdings nicht, da es weder Durchschnittsrenditen noch sonstige Angaben gibt, die auf einen durchschnittlichen Ertrag schließen lassen. Es spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle, wenn es um den erzielbaren Gewinn geht. So kommt es in der Praxis nicht selten vor, dass Spekulanten innerhalb weniger Minuten eine Rendite von über 100 Prozent erzielen.

Andererseits kann es genauso passieren, dass der Anleger seinen gesamten Kapitaleinsatz – ebenfalls innerhalb weniger Minuten – verliert. Da die Transaktionen beim Devisenhandel sehr schnelllebig sind, würde es auch keinen Sinn machen, einen erzielten Gewinn auf eine Jahresrendite hochzurechnen. In diesem Fall würden sich nämlich teilweise völlig absurde Jahreserträge von mehreren Tausend Prozent ergeben. Demzufolge sollten alle Anleger, die im Bereich Forex-Trading aktiv sein möchten, wissen, dass weder mit festen Erträgen kalkuliert werden kann noch eine sonstige Möglichkeit besteht, die Rendite schon im Voraus festzumachen.

Besonderheiten der Spekulation mit fremden Währungen

Der Handel mit Devisen kann in den weitaus meisten Fällen sicherlich nicht als Kapitalanlage bezeichnet werden, da die Investments dafür in aller Regel einfach viel zu kurzfristig sind. Stattdessen sprechen Experten von einer reinen Spekulation, wenn sich Privatanleger am Devisenmarkt betätigen. Allerdings kann sich das Forex-Trading durch einige Besonderheiten auszeichnen, die interessierte Anleger kennen sollten. Ein wichtiger Punkt besteht zum Beispiel darin, dass nicht über die normale Bank oder den gewöhnlichen Online-Broker mit fremden Währungen gehandelt werden kann. Stattdessen muss der Kunde ein spezielles Handelskonto bei einem Forex-Broker eröffnen. Dieser Broker stellt dann auch die Trading-Plattform zur Verfügung, ohne die der Handel mit Devisen ebenfalls nicht stattfinden könnte.

Eine weitere Besonderheit besteht beim Devisenhandel darin, dass der jeweilige Kunde nicht ausschließlich mit seinem eigenen Kapital handelt, sondern vom Forex-Broker eine Art Kredit erhält. In dem Zusammenhang wird auch vom sogenannten Hebel gesprochen, denn mitunter muss der Kunde lediglich 0,25 Prozent des gehandelten Gesamtvolumens als Eigenkapital bzw. Margin (Sicherheitsleistung) aufbringen. In der Praxis sieht das so aus, dass der Spekulant beispielsweise 100 Euro eigenes Kapital investiert, aufgrund des Hebels damit jedoch insgesamt einen Gegenwert von beispielsweise 20.000 Euro handeln kann. Möglich ist dies, weil Forex-Broker lediglich eine Sicherheitsleistung fordern, die als Margin bezeichnet wird. Hebel und Margin sind demzufolge zwei Besonderheiten, die beim Handel mit Devisen zu beachten sind.

Welche Vorteile gibt es beim Devisenhandel?

Viele Verbraucher, die grundsätzlich Interesse am Handel mit Devisen haben, werden sich voraussichtlich fragen, worin die Vorteile einer solchen Spekulation bzw. Geldanlage bestehen. Zunächst einmal können Investoren davon profitieren, dass der Devisenmarkt sicherlich der Finanzmarkt mit der größten Liquidität ist. Es ist in der Praxis innerhalb weniger Sekunden möglich, fremde Währungen zu kaufen und wieder zu verkaufen. Aufgrund der Tatsache, dass die weitaus meisten Devisengeschäfte heutzutage sofort online über die Computersysteme abgewickelt werden, gibt es kaum noch zeitliche Verzögerungen. Wer also beispielsweise 20.000 Euro in amerikanische US-Dollar investiert hat, der kann dieses Guthaben normalerweise innerhalb weniger Sekunden in liquide Mittel umwandeln.

Ein weiterer großer Vorteil, auf dessen Basis sich die meisten Privatanleger für den Handel mit Devisen entscheiden, sind die nahezu unbegrenzten Gewinnmöglichkeiten. Wie bereits kurz erwähnt, ist es beim Forex-Trading durchaus realistisch, innerhalb weniger Minuten oder Stunden Renditen zu erzielen, die sich im dreistelligen Bereich bewegen. Anleger haben demnach die Möglichkeit, ihr Kapital in extrem kurzer Zeit zu verdoppeln oder noch höhere Renditen zu erreichen.

Falls die Chance auf hohe Gewinne in kurzer Zeit als Vorteil angeführt wird, muss allerdings in dem Rahmen ebenso drauf hingewiesen werden, dass extrem hohe Verluste (inklusive Totalverlust) natürlich als genauso großer Nachteil zu nennen sind. Direkte Gebühren fallen beim Devisenhandel nicht an, sondern lediglich der Spread stellt für den Kunden einen Kostenfaktor dar. Es handelt sich beim Spread um die Differenz zwischen einem Devisenankaufs- und einem Verkaufskurs, der vom jeweiligen Broker gestellt wird.

Empfehlenswerte Quellen und Tradingplattformen

fxguide.de – Ratgeber zum Devisentrading
plus500 – solide Tradingplattform fürs Devisentrading mit Top Konditionen.